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Paul Willenborg

† 25.06.2020
Erstellt von NWZ Online
Angelegt am 30.06.2020
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Neueste Einträge (5)

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Gedenkkerze

Jeong Hwa Choi & Henry Zimmermann

Entzündet am 28.12.2020 um 04:50 Uhr

In stiller Anteilnahme und Mitgefühl mit den Hinterbliebenen

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Gedenkkerze

Hanno

Entzündet am 27.12.2020 um 00:14 Uhr

Weme Zeit ist wie Ewigkeit, und Ewigkeit wie die Zeit; der ist befreyt von allem Streit.»

Jakob Böhme (1575 bis 1624)

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Gedenkkerze

Christa

Entzündet am 27.12.2020 um 00:08 Uhr

 

........und das ewige Licht leuchte dir!

 

Menschenfreundlicher und nobler Pädagoge

30.06.2020 um 09:30 Uhr von NWZ


Wer das Glück hatte, Paul Willenborg näher kennenzulernen, begegnete einem kultivierten Intellektuellen und gebildeten Ästheten, der seinen Mitmenschen mit einer verbindlichen Bescheidenheit zugetan war. Er prägte über Jahrzehnte das kulturelle Leben in seiner Heimatstadt mit und erkannte früh die fatalen Auswirkungen des grenzenlosen Wachstums.

Oberstudienrat a.D. Paul Willenborg ist am 25. Juni 2020 im Alter von 89 Jahren gestorben.


Der Oberstudienrat a.D. unterrichte von 1960 bis zu seiner Pensionierung im Jahre 1994 am Clemens-August-Gymnasium die Fächer Deutsch und Geschichte. Viele Jahre leitete er die Fachschaft „Deutsch“. Als klassischer Philologe stand er in der Tradition des aufgeklärten Humanismus und erkannte in Kindern und jungen Erwachsenen Persönlichkeiten, die ihm als Pädagogen anvertraut waren. Die „schwarze Pädagogik“ der Nachkriegszeit war seinem Wesen fremd. Immer wieder betonte er auch als Pensionär, er sei gerne Lehrer gewesen.


Über Jahrzehnte gehörte Paul Willenborg dem Vorstand der „Freunde der Kunst“ an und war für die Sparte „Theater“ zuständig. In dieser Funktion betreute er zahllose Aufführungen, die in der Aula des Gymnasiums durchgeführt wurden. Gleichzeitig schrieb er viele Rezensionen von Theateraufführungen für die hiesigen Zeitungen und überzeugte durch seine tiefe Kenntnis des Theaters und seine abwägenden Kritiken. Die Gründung des Literaturkreises im „Haus der Senioren“ geht ebenfalls auf seine Initiative zurück.


In der Zeit des kirchlichen Aufbruchs nach dem II. Vatikanischen Konzil engagierte sich Paul Willenborg im Kirchenausschuss der Pfarrgemeinde St. Andreas sowie als Vorsitzender im Dekanatskomitee. In den siebziger Jahren engagierte er sich außerdem in der Cloppenburger Bürgerinitiative „Schutz der Umwelt“, deren Sprecher er war.


Auch in den letzten Jahren nahm er regen Anteil am politischen und kulturellen Leben und interessierte sich für die Entwicklungen an „seiner Schule“, dem Clemens-August-Gymnasium.
Viele Freunde, ehemalige Kollegen und Schüler hätten gern persönlich von Paul Willenborg Abschied genommen. So bleiben die Verbundenheit und zahlreiche Erinnerungen an den menschenfreundlichen Pädagogen und noblen Menschen Paul Willenborg. Ein Abschied in der Krise.

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Gedenkkerze

NWZTrauer.de

Entzündet am 30.06.2020 um 09:26 Uhr