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Jens
Trauer um Hans-Reinhard Aukschun
09.07.2019 um 14:59 Uhr von NWZ
Varel - Im Alter von 79 Jahren ist der ehemalige Landeskirchenmusikdirektor Hans-Reinhard Aukschun am Dienstag in Varel gestorben. Er hat die Kantorei an der Schlosskirche 1966 gegründet und bis 2002 geführt. Nach Einweihung der Schuke-Orgel im Jahr 1978 hat er der Kirchenmusik an der Schlosskirche neue Impulse gegeben. Neben den großen Oratorien und Passionen und der h-Moll-Messe Bachs hat er 31 Kantaten aufgeführt und 116 renommierte Kirchenmusiker in die Vareler Schlosskirche geholt.
Die Sängerinnen und Sänger der Kantorei dankten ihm, dass es ihm gelungen ist, Chor, Orchester und alle Solisten zusammenzuführen und zu befähigen, die Ehre Gottes mit Begeisterung zu erzählen. Zudem hat Hans-Reinhard Aukschun mehreren Orgelschülern den Weg zu großen Aufgaben eröffnet. Einer seiner Schüler war Andreas Sieling, Chefmusiker am Berliner Dom.
Hans-Reinhard Aukschun wurde 1939 in Halle als Sohn eines Pfarrers geboren. Er hat in Berlin und Düsseldorf Kirchenmusik studiert, wo er auch als Kirchenmusiker tätig war. Später schloss Aukschun ein Studium der Philosophie, der Soziologie und Psychologie in Oldenburg an. 2001 heiratete Hans-Reinhard Aukschun Hans-Wilhelm Lehning, Kantor an der Kaiser-Wilhelms-Gedächtniskirche in Berlin.
Neben seiner Tätigkeit als Kantor war Hans-Reinhard Aukschun sehr interessiert an Kunst und Kultur. „Was Kunst und Kultur angeht, konnten wir in Varel nicht ohne ihn“, sagt Küster Raimund Recksiedler und erinnert an den Kirchenführer über die Schlosskirche, den Hans-Reinhard Aukschun geschrieben hat.