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Über den Trauerfall (1)
Hier finden Sie ganz besondere Erinnerungen an Max Eltner, wie z.B. Bilder von schönen Momenten, die Trauerrede oder die Lebensgeschichte.
Kolpingfamilie trauert um Max Eltner
07.10.2011 um 20:56 UhrLangjähriger Vorsitzender gestorben – Engagement für Litauen-Hilfe
Die Kolpingfamilie trauert um ihren langjährigen Vorsitzenden Max Eltner. Er ist am Mittwoch im Alter von 74 Jahren gestorben.
Max Eltner wurde im März 1937 geboren. Er stammt aus Schlesien. Als Vertriebener landete er in der Wesermarsch – zunächst in Ovelgönne. Die Familie zog kurz darauf nach Brake. Hier schloss sich Max Eltner im Dezember 1956 der Kolpingfamilie an, die – wie die katholische Kirchengemeinde St. Marien – zu einer Heimat für ihn werden sollte.
Mehr als 30 Jahre war er im Kirchenrat tätig. Seit 1976 war Max Eltner zudem Vorsitzender der Kolpingfamilie. Bis zu seinem Tod übte er dieses Amt aus. Die Skat-Turniere, zu denen die Kolping-Familie regelmäßig einlädt – Max Eltner war ihr Organisator. Darüber hinaus war der gelernte Schlosser in St. Marien der richtige Mann für alle handwerklichen Arbeiten.
Wenn es etwas zu tun gab, ließ sich Eltner, der bis zum Eintritt ins Rentenalter beim Braker Bauhof des Wasser- und Schifffahrtsamtes (ehemals Staatswerft) beschäftigt war, nicht lange bitten. „Er war stets gefällig und hilfsbereit“, erzählt Klaus Grond, der stellvertretende Vorsitzende der Kolpingfamilie.
Stark engagiert hat sich Max Eltner auch für die Litauen-Hilfe, die er vor 20 Jahren in der Wesermarsch mit ins Leben rief. Rund 20 Mal ist er den 1400 Kilometer langen Weg nach Litauen gefahren, um Hilfsgüter für ein dortiges Kinderheim und eine Hospizeinrichtung abzuliefern – als Fahrer des Lastwagens, als Helfer und mehrfach auch, um die Transporte zu leiten.